Donnerstag, 22. Februar 2018

[All about the books] Manuela Inusa - Der kleine Teeladen zum Glück

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Es gibt Bücher, die sprechen uns einfach an, ganz egal ob wir uns schon mit dem Inhalt befasst haben oder nicht. Ein Buch in dessen zauberhaftes Cover ich mich sofort schockverliebt habe, ist "Der kleine Teeladen zum Glück" von Manuela Inusa, von dem ich euch heute erzählen möchte....


Manuela Inusa - Der kleine Teeladen zum Glück:




Autor:Manuela Inusa
Verlag: Blanvalet
Seiten: 287
ISBN: 978373410500501


Worum geht es?
Die Valerie Lane ist wahrscheinlich die romantischste Straße in ganz Oxford und Laurie kann sich glücklich schätzen, ausgerechnet hier ihren Traum vom eigenen Teegeschäft leben zu können. In ihrem kleinen Eckladen "Lauries Teacorner" verkauft sie die köstlichsten Teesorten aus aller Welt und gibt ihren Kunden stets ein kleines bisschen Glück und Wohligkeit mit auf den Weg. Das kleine Geschäft strahlt nicht nur Wärme und Harmonie aus, Laurie hat für jeden stets ein offenes Ohr und eine warme Tasse Tee. Nur die Liebe meinte es bisher nicht sonderlich gut mit Laurie, die nach einer Scheidung nicht mehr so richtig an Amor und seine Künste glauben mag. Wäre da nicht Barry, der attraktive Teelieferant, die Laurie schon seit Monaten heimlich anhimmelt...



Rezension:
Unabhängig vom Inhalt dieses Buches möchte ich erst einmal ein paar Worte zu der wunderschönen Aufmachung und dem tollen Cover verlieren, in das ich mich sofort verliebt habe, "Der kleine Teeladen zum Glück" trifft optisch einfach absolut meinen Geschmack und ich freue mich insgeheim schon sehr darauf, wenn die gesamte Reihe rund um die Frauen der Valerie Lane komplett ist und mein Bücherregal verschönert. Auch die Idee, Lauries liebste Tee-Rezepte auf einigen Seiten des Buches zu verraten, finde ich zauberhaft und rundet den tollen ersten Eindruck, den ich von dem Buch hatte, perfekt ab. 

In einer romantischen Seitenstraße reihen sich die kleinen Geschäfte der Freundinnen Laurie, Keira, Susann, Orchid und Ruby aneinander und lassen mit ihrem Charme die Zeit für einen kleinen Moment stehen. Ganz nach dem Vorbild der Namensgeberin Valerie Bonham, besser bekannt als "die gute Valerie", versuchen die fünf Frauen stets ein offenes Ohr und einen warmen Platz für die Menschen um sie herum zu haben. Die Valerie Lane mutet unglaublich schön, warmherzig und heimelig an und Manuela Insua versteht es, den Leser auf eine Reise in diese kleine zauberhafte Gasse im großen und hektischen Oxford zu schicken. Zu gerne würde ich einen Samstag in dieser Straße verbringen, in Rubys Antiquitätengeschäft und Orchids Geschenkartikelladen stöbern, eine Pause in Lauries Teacorner machen und mir noch etwas Wegzehrung in der Chocolaterie von Keira gönnen. Kurz gesagt: "Der kleine Teeladen zum Glück" spielt in einer unglaublich schön und romantisch kreiiert Atmosphäre, die allein den Leser schon glücklich macht.

Die Geschichte rund um Laurie, die unbeholfen und schüchtern ihren Schwarm Barry anhimmelt ist zwar keineswegs neu und sonderlich überraschend, aber sie versprüht unheimlich viel Wärme und Gefühl. Auch wenn die vermeindliche Krise und der emotionale Höhepunkt relativ vorhersehbar sind, konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen und habe es in einem Zug gelesen. Denn Laurie ist authentisch und keinesfalls eine Figur, die konstruiert wirkt. Vielmehr war sie mir als Protagonistin von der ersten Seite an sympathisch und ich würde sie wirklich gerne einmal in ihrem Teeladen besuchen und fragen, wie es ihr und Barry denn nun geht.
Selbst wenn ich mich als Leser mit Lauries Verhalten und Schüchternheit nicht immer identifizieren konnte, habe ich dennoch mit ihr gelitten und gehofft. 




Fazit:
Letztlich stimmt in "Der kleine Teeladen zum Glück" nahezu alles, was der Leser sich von einem Wohlfühlroman wünschen kann. Die Protagonisten sind sehr liebevoll herausgearbeitet und beschrieben, die Atmosphäre rundet die Geschichte perfekt ab und keine Wendung, kein Ereignis und kein Höhepunkt wirken konstruiert. Das Buch von Manuela Insua fühlt sich nach einer Geschichte aus dem Leben an, die jedem von uns so oder so passieren könnte und gleichzeit die Hoffnung und den Glauben an das Gute nicht verlieren lässt.

Ein tolles Buch, das mich zu Beginn meines Lesejahres aus jeden Fall begeistert hat und deshalb wundervolle 4 von 5 Sternen verdient hat.



Allen, die gerne regelmäßiger Buchtipps und kurze Rezensionen lesen wollen, sei mein Instagram-Account "All_about_the_books" ans Herz gelegt.
Ich freue mich, euch als neue Follower begrüßen zu können! 





 *Vielen Dank an den Blanvalet-Verlag für dieses Rezensionsexemplar     



Sonntag, 18. Februar 2018

[Sweet Sensations] Low Carb Quark-Auflauf mit Beeren

Es ist Sonntag und es ist Zeit für etwas Süßes oder nicht? 
Die Fastenzeit hat zwar begonnen, aber mit ein paar Tricks und Kniffen müssen wir trotzdem nicht gänzlich auf unsere Sonntagssüß verzichten.


Quark-Auflauf mit Beeren:


Ich kämpfe in meinem Haushalt ja ganz oft gegen die Vorurteile männlicher Art, dass all die schönen Lowcarb-Gerichte und Rezepte nicht schmecken, weil ihnen ja "etwas fehlt". Doch davon lasse ich mich natürlich nicht beirren und probiere weiterhin fleißig aus.
Was soll ich sagen, heute habe ich tatsächlich mal einen Treffer gelandet und möchte das Rezept natürlich gerne mit euch teilen.



Zutaten:
  • 500g Magerquark
  • 250g Naturjogurt fettarm
  • 1 Päckchen Vanillearoma
  • 30g brauner Zucker
  • frische Beeren


Mischt zunächst den Quark und den Jogurt zu einer glatten Massen, bevor ihr den Zucker und das Vanillearoma unterrührt. Lasst euch etwas Zeit beim Rühren, damit der Zucker sich schön auflösen kann und den der Geschmack sich über die gesamte Masse entfaltet.

Gebt die glatte Masse anschließend in eine Backform, verteilt die Beeren gleichmäßig und drückt diese etwas ein. 
Nun muss der Quarkauflauf für ca. 40-45min bei 180 Grad (Ober-/Unterhitze) in den Ofen. 

Tipp: Schaut zwischenzeitlich mal nach ihm. Falls er zu dunkel wird, solltet ihr ihn abdecken, damit eure Beeren nicht verbrennen.



Habt einen schönen Sonntag und lasst es euch schmecken.



Mittwoch, 14. Februar 2018

[All about the books] Marie Adams - Glück schmeckt nach Popcorn

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Was ist Glück?
Ich glaube letztich definiert das jeder von uns ein wenig anders. Für mich ist es auf jeden Fall auf irgendeine Art und Weise schon Glück, dass ich mal wieder die Zeit gefunden habe, ein Buch zu lesen und nun darüber schreiben kann. Stressig waren sie, die letzten Wochen und Monate, aber ich hoffe, dass ich nun endlich wieder mehr Zeit und Energie in All about the books und meinen kleinen Blog stecken kann.

Das erste Buch, das ich 2018 beendet habe, möchte ich euch heute vorstellen.


Marie Adams - Glück schmeckt nach Popcorn:


Autor: Marie Adams
Verlag: Blanvalet
Seiten: 315
ISBN: 978373410494701



Worum geht es?
Martha führt ihr kleines Programmkino mit Herzblut und voller Liebe, dabei glaubt sie an diese eigentlich schon lange nicht mehr. Happy Ends gibt es schließlich im echten Leben auch keine, warum dann also auf der Leinwand? 
Ihren Realismus teilt Martha mit ihren Besuchern unter denen sich allerlei Interlektuelle und Filmkritiker tummeln. Einer davon ist Stefan, dem Martha bereits einmal näher gekommen ist und der nach wie vor um ihre Gunst bemüht ist.
Als Marthas Freundin und Mitarbeiterin Susanna schwanger wird und der Liebe wegen Köln den Rücken kehrt, gibt sie dem jungen Filmstudenten Erik eine Chance. Dieser bringt nicht nur frischen Wind in Marthas Kino und treibt sie mit seinem grenzenlosen Optimismus beinahe in den Wahnsinn. Nebenbei werkelt er an seinem Filmdebüt, in dem Martha eine ungeahnte Hauptrolle zukommt.


Rezension:
Marie Adams konnte mich mit ihrem ersten Buch "Das Café der guten Wünsche" ja bereits von ihren Wohlfühlgeschichten überzeugen und umso größer war meine Freude, als ich sah, dass es endlich einen Nachfolger geben wird.  
Fanden wir uns zuletzt noch im gemütlichen und behaglichen Café von Julia wieder, werden wir in ihrem neusten Werk von Seite 1 an in die Welt des Kinos entführt und verwandeln uns in eingefleischte Cineasten. 
Liebevoll erschafft Marie Adams eine Welt rund um ihre Protagonistin Martha und lässt uns abtauchen in die melancholischen Filme, das Lichtspielhaus mit seinem Charme der vergangenen Glanzzeiten und in Marthas schwermütiges Leben, in dem Popcorn ein ganz besondere und ebenso tragische Rolle spielt.

Doch was so seicht und nett daher kommt, birgt einen wahren Schatz an großen Gefühlen. Zwar ist das Netz, das sich zwischen Martha, Erik und Stefan spinnt, durchaus vorhersehbar und überrascht wenig, doch kommt "Glück schmeckt nach Popcorn" mit tiefen Emotionen und wunderbarer Romantik daher, die unser aller Herzen erwärmt. Zudem muss ich sagen, dass ich allein durch die Lektüre des Buches wieder richtige Lust bekommen habe, das kleine Kino bei mir im Ort zu besuchen und wieder häufiger schöne Filme abseits von Blockbustern und 3D-Effekten anzusehen. 
 
"Glück schmeckt nach Popcorn" hält letztlich genau wie sein Vorgänger genau das, was es verspricht. Ein paar gemütliche Stunden mit einem Buch zum Wohlfühlen. Die fehlenden besonderen Wendungen und großartigen Überraschungen macht es definitiv mit Liebe und Gefühlen wett, so dass der Leser nahezu durch die 300 Seiten fliegt. Ich habe das Buch tatsächlich in einem Rutsch gelesen und mitten in der Nacht beendet, da ich einfach nicht vorher aufhören konnte. Ein Pluspunkt für die Geschichte und den Stil von Marie Adams, keine Frage.


Fazit:
Großes Drama darf man nicht erwarten, aber das muss man auch nicht. "Glück schmeckt nach Popcorn" ist ein wunderbarer Wohlfühlroman, der jedem Romantiker ans Herz gelegt sei. Für mich war das Buch von Maria Adams definitiv ein toller Auftakt in mein Lesejahr 2018 und daher gebe ich ihm 4 von 5 Sternen. 





Allen, die gerne regelmäßiger Buchtipps und kurze Rezensionen lesen wollen, sei mein Instagram-Account "All_about_the_books" ans Herz gelegt.
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 *Vielen Dank an den Blanvalet-Verlag für dieses Rezensionsexemplar     

Dienstag, 30. Januar 2018

[Behinde the books] Teil 6 - Follow me!

Es wird mal wieder Zeit ein wenig hinter die Kulissen von "Bookstagram" zu schauen, meint ihr nicht? Der letzte Teil meiner Reihe "Behind the books", mit der ich die kleinen Geheimnisse meines Herzensprojekts "All about the books" zu lüften versuche, ist nun auch schon wieder eine kleine Ewigkeit her. 

Falls ihr die bisherigen fünf Teile noch nicht gelesen habt, findet ihr hier die Beiträge, in denen ich über den Aufbau meiner Bilder (Teil 1), die Technik (Teil 2), Stockphotographie und Beitragsplanung (Teil 3), sowie Rezensionsexemplare (Teil 4) und das Schreiben einer Rezension (Teil 5) gesprochen habe. 





Heute soll es aber um ein Thema gehen, zu dem ich auch immer wieder gefragt werde.

"Wie bekomme ich viele Follower?"


Gute Frage! 
Und vorab müssen aber ein paar Dinge klar sein, denn Follower sind natürlich das Salz in der Suppe und jeder Instagrammer lügt, der sagt, dass es ihm vollkommen wurst ist, ob er 3 Follower hat oder 3000. Die Qualität eines Accounts hat natürlich (mittelbar) etwas mit der Anzahl der Follower zu tun, die Masse kann ja nicht irren. Trotzdem möchte ich betonen, dass die Zahl alleine nicht das Maß aller Dinge ist. Bitte lasst euch nicht davon unter Druck setzen und den Spaß an der Sache nehmen, nur weil ihr keine zigtausend Abos habt. Niemand ist besser oder schlechter, nur weil er viele Follower hat...

Zudem sollte klar sein, dass es kein Patentrezept gibt, das bei jedem Account gleich funktioniert und den gleichen Effekt bringen kann.
All das hier sind nur meine Tipps und meine Erfahrungen, die ich als erfolgreich empfinde und die ich gerne mit euch teile.

Spätestens seit Instagram nicht mehr chronologisch die jeweiligen Beiträge in den Newsfeed sortiert, ist es deutlich schwieriger geworden, Reichweite auszubauen und zu erhalten. Wie sollen eure Bilder geliked werden, wenn sie nicht angezeigt werden?
Das Problem ist offensichtlich und letztlich ist niemand davor geschützt. Das neue Zauberwort auf Instagram heißt also Interaktion.

Je größer die "Action" rund um eure Bilder und euren Account ist, desto mehr Followern (und deren Followern) werden sie angezeigt, desto eher werden sie als "interessant" eingestuft und vorgeschlagen und desto schneller werden eure Follower-Zahlen wachsen.

Soweit die graue Theorie...Denn irgendwo muss die Interaktion auch herkommen.


Der erste Eindruck:
Macht euch klar, dass jeder, der euren Feed besucht, innerhalb weniger Sekunden entscheidet, ob er sich angesprochen fühlt, eventuell ein wenig stöbert und im besten Fall sogar ein neuer Follower wird oder eben nicht. 
Eure Bilder sind also der wichtigste Baustein zum Erfolg.

Ein schönes Bild ist natürlich immer Ansichtssache und jeder empfindet etwas anderes als "schön".
Aber egal, ob ihr lieber cleane, simple Bilder mögt oder ein Freund von Kitsch und Deko seid, eines dürften alle Bilder gemeinsam haben: Gutes Licht!
Dunkle, unscharfe, verschwommene Bilder mit verfälschten Farben sind einfach nicht schön.

Zu sehr möchte ich an dieser Stelle zum Thema Bilder und Bildgestaltung gar nicht ausholen, denn das habe ich ja bereits in Teil 1 und Teil 2, sowie in meinen "Geheimtipps zu Bookstagram" getan. 


In jedem Fall ist euer Feed die Visitenkarte, die ihr hinterlasst und sollte dementsprechend gepflegt werden.



Innere Werte nicht vergessen:
Machen wir uns nichts vor, Instagram lebt von "hübschen Bildchen" und Captions, Texte und Beiträge sind inhaltlich erst einmal zweitrangig. Trotzdem solltet ihr diesen Aspekt nicht vernachlässigen. Ansprechende Inhalte binden Follower an euch und sorgen dafür, dass sie eure Bilder nicht nur liken, sondern auch Kommentare hinterlassen....und ihr ahnt es, Kommentare erhöhen die Interaktion und steigern damit eure Reichweite.

An diesem Punkt ist natürlich der persönliche Geschmack wieder entscheidend. Der eine plaudert gerne über Privates, der andere ausschließlich über den Inhalt seiner Bücher. Ich persönlich mag die gute Mischung und freue mich, wenn ich auch hier und da kleine private Infos der Menschen hinter den Bildern lese und ein wenig an ihren Erlebnissen teilhaben darf.

Captions und Texte, die aber so rein gar nichts mit dem gezeigten Buch, Motiv oder Thema passen, sondern im Stile von "Hey wie geht's? Schule war ok und jetzt mache ich Hausaufgaben" daher kommen, sorgen bei mir ehrlich gesagt nicht dafür, ein Abo zu hinterlassen. 

Doch auch bei buchtypischen Themen sollte Abwechslung geboten sein. In einer Woche vier Mal zu fragen, was gerade das Currently Reading eurer Leser ist, ist auch nicht sonderlich abwechslungsreich.




Geben und Nehmen:
Macht euch klar, dass Instagram nicht auf euch gewartet hat. Niemand braucht noch einen Account, der über Bücher schreibt, seinen Lesemonat vorstellt oder Bookhauls präsentiert. So hart das klingt, so bewusst schreibe ich es.
Letztlich ist Bookstagram wie jede Sparte von Instagram heillos überflutet. Um aufzufallen und aus der Masse herauszustechen, müsst ihr euch schon etwas einfallen lassen.
In erster Linie müsst ihr aber natürlich überhaupt in Erscheinung treten. Niemand wird auf euch aufmerksam, nur weil ihr euch einen Account zugelegt habt. Seid aktiv, folgt anderen Accounts, kommentiert Bilder anderer und zeigt, dass ihr da seid.

Doch Achtung!!! 
Müllt die anderen nicht zu! Sinnloses Kommentieren, ohne Inhalt, ohne Mehrwert und Co mag niemand. Im Gegenteil, es nervt schlicht, eine Vielzahl von Kommentaren von ein und derselben Person zu lesen, die nicht über "nice", "cute" und "wow" hinausgehen. 

Auch den unglaublich heißen Tipp, möglichst vielen zu folgen, ein paar Tage zu warten, sie zu entfolgen, um das Abo kurz danach wieder zu erneuern, halte ich für Unsinn. Folgt denen, die euch gefallen und tretet mit ihnen in Interaktion. Karteileichen oder On/Off-Follower braucht niemand und sie geben auch niemandem einen Mehrwert. 

Mindestens genauso sinnlos ist (für mich) das konsequente Markieren anderer Accounts auf eigenen Bilder, um Aufmerksamkeit zu bekommen. Mich nerven solche Markierungen ungemein und ich entfolge entsprechende Accounts auch relativ oft. Markierungen haben für mich(!) einen anderen Sinn und anderen Effekt. Gerade mit zunehmender Follower-Zahl meines Accounts habe ich bemerkt, dass sie Quote immer höher wurde. Dass man den Überblick so schnell verliert und oft auch sinnvolle Markierungen, etwa zu booktags regelmäßig übersieht, ist die logische Konsequenz. 


Legt euren Fokus besser auf inhaltlich gute Kommentare, die auf die Caption des jeweiligen Bildes eingehen und vielleicht sogar eine Reaktion des anderen nach sich ziehen können. SO bleibt ihr positiver im Kopf und regt eher an, euch zu abonieren, als mit Spammerei und sinnlosen Kommentaren und Markierungen.



Masse in Maßen:
Richtig ist, dass mehr Beiträge dazu führen, eure Aktivität zu erhöhen und damit positiv auf die Reichweite wirken. Je mehr Bilder ihr postet, desto relevanter werden sie von Instagram eingeschätzt und desto eher werden sie oben in den Feeds eurer Follower angezeigt. 
Doch Quantität ist auch nicht alles und damit verweise ich wieder munter und fröhlich auf das, was ich oben zum Thema Inhalte gesagt habe. 
5 Postings am Tag, die nichts und wieder nichts aussagen, werden auf lange Sicht niemanden interessieren und mit Sicherheit nicht dazu führen, dass viele neue Follower auf den Geschmack kommen. Die Mischung macht es erneut. Kurze Capitons kombiniert mit einem weiteren Beitrag samt langem Text, dürfte auf jeden Fall besser funktionieren, als 5 kurze "Hallo, wie geht's" - Texte am Tag.

Ich persönlich versuche mindestens einmal am Tag ein neues Bild zu posten. Im Optimalfall sogar zwei Beiträge, doch das gelingt mir aus Zeitgründen leider oft nicht. Trotzdem konnte ich in Zeiten, in denen ich regelmäßig morgens und abends gepostet habe, einen deutlicheren Zuwachs erkennen, als in Zeiten von weniger Bildern.

Neben der Anzahl eurer (hoffentlich gehaltvollen) Beiträge spielt natürlich auch die Uhrzeit eine große Rolle. Kommt die Mehrzahl eurer bisherigen Follower aus Deutschland (bzw. Europa) ist es natürlich clever tagsüber zu posten und sich nicht an USA/Canada und Co zu orientieren. (Gleiches gilt übrigens für die verwendete Sprache...)
Macht euch vorher ruhig Gedanken, wann die meisten Follower aktiv sein könnten (entsprechende Apps, die das messen, gibt es natürlich wie Sand am Meer) und stellt eure Beiträge entsprechend online. Morgens um 10 Uhr, wenn jeder in der Schule, Uni oder im Büro ist, wird die Aktivität weniger hoch sein, wie abends zwischen 19 und 21 Uhr, wo wahrscheinlich jeder den Feierabend eingeläutet und Zeit zum liken, kommentieren und instagrammen hat. 




Allen Tipps und Kniffen zum Trotz bleibt eines der Schlüssel zu mehr Followern und einer größeren Reichweite: Geduld gepaart mit Spaß und Leidenschaft.
Niemand generiert über Nacht oder in wenigen Monaten 10.000 Follower und niemand, der krampfhaft versucht "groß" zu werden, wird es mit Freude erreichen.
Setzt euch nicht unter Druck, habt Spaß und lasst eure Follower spüren, dass es euch Freude macht, mit ihnen über Bücher zu sprechen. 

Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen und alle "Großen" haben vor langer Zeit(!) auch mal bei Null angefangen.
Follower sind nicht alles, Freude und Kommunikation sind letztlich viel mehr wert, als irgendwelche Zahlen und Klicks.


Habt ihr noch "Geheimtipps", wie man das Wachstum seinen Accounts vergrößern kann?
Ich bin gespannt.....

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